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" Heimatverein - Lüttenglehn " e.v.

Die Vereinsfahne

des Heimatvereins Lüttenglehn e.V.

 

Am 21. Februar 1959 wurde auf einer Vollversammlung des Heimatvereins Lüttenglehn die Frage nach einer Vereinsfahne gestellt. Da die Finanzsituation des Vereins nicht besonders günstig war und ohne fremde Hilfe nicht an eine Fahne zu denken war, wurde die Anschaffung vorerst zurückgestellt, jedoch in Aussicht genommen, zum 10-jährigen Bestehen beim Rochusfest 1961 mit Fahne aufzutreten.

Am 8. Oktober 1960 wurde auf der Jahreshauptversammlung die Anschaffung der Fahne beschlossen. Durch Herrn Pastor Josef Esser von der Pfarrkirche St. Stephanus in Grefrath und dem Präsidenten des Heimatvereins Johann Schilberg wurde die Fahne in der Paramentenstickerei der Benediktiner, der “Genossenschaft der ewigen Anbetung” im Kloster Kreitz in Auftrag gegeben.

Die Fahne wurde mit den Bildern des Hl. Rochus,

dem Schutzpatron des Dorfes und der Sankt Rochuskapelle aus dem Jahre 1771 mit Vereinsnamen von Hand ausgestickt. Dank der großen Spende der Dorfgemeinschaft sowie der Beihilfe der damaligen Gemeinde Glehn und einem Betrag aus der Vereinskasse konnte die Fahne am 15. Juni 1961 im Kloster Kreitz abgeholt werden. Die kirchliche Weihe fand in einer Festmesse zum Rochusfest in der Pfarrkirche Sankt Stephanus zu Grefrath, statt. In einem Festzug wurde die Fahne nach der Messe der Dorfgemeinschaft vorgestellt. Mit Freude und gewissem Stolz konnten Vorstand, Vereinsmitglieder und Dorfgemeinschaft auf eine erfolgreiche Arbeit in der Vergangenheit zurückblicken. Dies klang auch bei der Festansprache zur Feier des 10-jährigen Bestehens des Heimatvereins immer wieder an.

Die Übergabe der Fahne wurde an einen eigens dafür gebildeten Fahnenzug vollzogen. Zu den Fahnenträgern der ersten Stunde gehörten die Mitglieder Heinrich Kluth, Heinrich Höveler und Johann Müller als Ersatzmann stand Willi Wassenberg zur Verfügung. Damit war der Grundstein für die heutige Fahnenkompanie gelegt. Diese vier Mitglieder hatten die Verpflichtung übernommen, eine Gemeinschaft aufzubauen, in der Verantwortung für Fahne, Verein und Dorfgemeinschaft.

Nach nunmehr fast 45 Jahren sind die Spuren der Zeit nicht folgenlos an unserem Ehrenbanner vorübergegangen. Die Fahne bedarf einer dringenden Aufarbeitung durch die Klosterfrauen. Diese Reparatur ist leider sehr kostenaufwendig. Für Spenden aus den Reihen des Vereins oder von Heimatfreunden wären wir daher recht dankbar.

 

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Text : R.Grabowski

Foto : S.Dressler

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